Am 12. Juni 2026 besuchten die 5. Klassen ein besonderes Impressionismus-Konzert an der PHDL. Dort wurde die Epoche nicht nur erklärt, sondern mit allen Sinnen erfahrbar gemacht: in der Kunst, in der Musik und in der Literatur.
Zwischen zarten Klangfarben, schwebenden Bildern und eindrucksvollen Texten begegneten die Schüler:innen Werken von Debussy und Satie ebenso wie jenen von Lili und Nadia Boulanger. Dabei wurde deutlich: Kunst ist mehr als Schönheit, sie ist Ausdruck von Mut, Haltung und Zusammenhalt.
Besonders im Mittelpunkt stand die Frage, wie schwierig es für viele Künstler:innen, vor allem für Frauen, damals war, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Gerade weil sie oft ausgeschlossen wurden, gingen sie ihren Weg weiter, unbeirrt, kreativ und kraftvoll. Ihr gegenseitiger Rückhalt wurde zum leisen Motor ihres Schaffens.
So wurde der Konzertbesuch zu einer inspirierenden Reise in eine Zeit voller Farben, Klänge und Gedanken und zugleich zu einer Erinnerung daran, wie wichtig es auch heute ist, an sich zu glauben, einander zu stärken und sich nicht vom eigenen Weg abbringen zu lassen.