Kein Fleck war vor ihnen sicher. Vom versunkensten Kiesel bis zum höchsten Fichtenwipfel erkundeten die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen Ende Juni die Region Pyhrn-Priel. Die Anreise zu den Ökotagen fand mit dem Zug und zu Fuß statt. Ganz öko, logisch!
Gemeinsam wurden im Sonnenschein Feuersalamander-, Köcherfliegen-, Steinfliegen und Eintagsfliegenlarven und Hühner am Bauernhof gefangen und begutachtet. Je nach Tier mit mehr oder weniger Geduld, des Gefangenen. Besonders beim Brückenbau am Krems-Ursprung war Teamwork gefragt. Es wurden Rundhölzer geschnitten und mit Stricken zu meterlangen handfesten Hängebrücken gespannt. Zögerlich wurden die ersten Schritte unternommen, doch sie wurden immer sicherer und schließlich wollten manche kaum mehr von der Brücke runter. Die neue Erfahrung sollte sich schon am Folgetag auszahlen. Denn da ging es im Klettergarten hoch hinaus. Die durch knifflige Hantel- und rasante Gleitpassagen aufgeheizten Nerven konnten durch einen Sprung in den Gleinkersee abgekühlt werden.
Apropos Abkühlung: Pünktlich nachdem am Mittwoch das letzte Eis geschleckt war, kam der erste Regentropfen. Auch das Wetter hatte sich streng nach Programm gehalten. Praktisch, dass der Schutzherr des Petrinums auch für das Wetter zuständig sein soll.