CERTAMEN LATINUM BENEDICTINUM 2022 im Stift Melk

| Kategorie: Latein

Kurzbeschreibung

Tobias ÖHLINGER (8b) 1.Platz

Bereits zum neunten Mal fand heuer im Stift Melk der Benedictus-Wettbewerb statt. Zum dritten Mal folgte das Petrinum der Einladung – Anna Reinsprecht und Tobias Öhlinger (beide 8b) traten für unsere Schule beim Wettbewerb an, bei dem es nicht nur gilt, eine Textstelle aus der Regel des Heiligen Benedikt zu übersetzen und zu interpretieren, sondern die Ratschläge Benedikts auch auf die heutige Zeit zu übertragen.

Tobias Öhlinger konnte zu unserer großen Freude - nach Gustav Szolga 2016 - heuer erneut den Sieg ins Petrinum holen!

Herzlichen Dank an Anna und Tobias für die Bereitschaft, unsere Schule zu vertreten und an Tobias herzliche Gratulation zu seiner herausragenden Leistung!

Herausragend war die Leistung besonders auch deshalb, weil heuer 64 Schüler*innen aus 32 Gymnasien aus Österreich und aus Deutschland, wo die Schüler*innen zum Teil noch acht (!) Jahre Lateinunterricht haben, am Wettbewerb teilgenommen haben und die vier Stunden dauernde Klausur sehr hohe Ansprüche an die Teilnehmer*innen gestellt hat.

In Summe verbrachten wir fast drei Tage in Melk: Der Abend des ersten Tages diente dem Kennenlernen – die Schüler*innen stellten sich und ihre Schulen in kurzen Präsentationen vor. Am zweiten Tag fand die Klausur statt, der kurze Nachmittag diente der Rekreation, am Abend gab es eine spezielle Stiftsführung, ein gemeinsames Abendgebet und anschließendes Abendessen. Am Vormittag des dritten Tages nahmen wir am gemeinsamen Morgengebet teil und anschließend folgte der feierliche Festakt mit Preisverleihung. Der Direktor des Stiftsgymnasiums Mag. Eichhorn, der niederösterreichische Bildungsdirektor HR Mag. Johann Heuras und Abt Georg Wilfinger OSB betonten in ihren Ansprachen den Wert der humanistischen Bildung gerade auch in Zeiten der Krise, Univ. Doz. HR Dr. Losek hielt einen launigen Vortrag in geschliffener lateinischer Sprache.

Der Wettbewerb war perfekt organisiert, das Rahmenprogramm sehr ansprechend und so konnten wir eine schöne und ertragreiche Zeit in Melk verbringen, durften die Gastfreundschaft des Stiftes genießen und den benediktinischen Geist spüren.

Ein Zitat zum Schluss: Maria Theresia sagte nach einem Besuch im Stift Melk im Jahre 1743: „Es reuete mich, so ich nit hier geweßn wer.“ – Dem können wir uns nur anschließen.

 

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